Holzwurm- & Holzschädlingsbekämpfung
Erst prüfen, ob überhaupt noch etwas frisst. Dann gezielt behandeln.
Erst die Art bestimmen, dann das Nest treffen – nicht die Straße wegwischen.
Richtpreis: ab 89 €

Eine einzelne Ameise auf der Arbeitsplatte ist eine Kundschafterin. Findet sie etwas Brauchbares, legt sie auf dem Rückweg eine Duftspur, und zwei Stunden später laufen zweihundert Tiere auf derselben Linie. Deshalb wirkt ein Ameisenbefall immer plötzlich, obwohl er es nie ist.
Bei den allermeisten Anrufen sitzt das Nest draußen – unter Terrassenplatten, in Pflasterfugen, im Sockelbereich – und die Tiere kommen nur zum Einkaufen herein. Das ist der harmlose Fall, und der ist mit einem passenden Köder und ein paar geschlossenen Fugen erledigt. Es gibt aber Arten, bei denen es um Dämmung, Estrich oder Holzbauteile geht, und eine, die in Küchen und Kliniken nichts zu suchen hat. Welcher Fall vorliegt, entscheidet sich an der Art – nicht am Ausmaß der Straße.
Deshalb bestimmen wir vor Ort zuerst, welche Ameise vor uns läuft, verfolgen die Straßen zum Nest und setzen den Wirkstoff dort ein, wo ihn die Arbeiterinnen selbst ins Volk tragen. Für Gewerbe kommt eine Dokumentation dazu, die bei der Hygienekontrolle standhält.
Die meisten heimischen Ameisen sind kein Gesundheitsrisiko, sondern eine Plage – solange sie draußen nisten. Kritisch wird es bei drei Konstellationen: Arten, die sich in Wärmedämmung oder Mauerfugen einnisten und dort Material aushöhlen; Arten, die feuchtes Holz zu Nestkammern ausräumen und über Jahre Querschnitte schwächen; und die Pharaoameise, die als Gesundheitsschädling gilt, weil sie in beheizten Gebäuden Keime verschleppt und selbst in Verbandsmaterial und verpackte Lebensmittel eindringt. Dazu kommt ein Fehler, der die Lage regelmäßig verschlimmert: Wer flächig sprüht, tötet ein paar Prozent der Arbeiterinnen, zerstört die Duftspur und bringt manche Völker dazu, sich aufzuteilen. Hinterher sind es mehr Nester als vorher.
Größe, Farbe, Glanz, Nestort und Verhalten grenzen die Art ein. Davon hängt alles Weitere ab – Gartenameise, holzbewohnende Art und Pharaoameise werden nicht ansatzweise gleich behandelt.
Wir folgen der Spur vom Fundort nach draußen oder eben nicht nach draußen. Bleibt sie im Gebäude, sehen wir uns Estrich, Dämmung und Holzbauteile an, bevor wir behandeln.
Was holen die Tiere, und woher? Oft ist es ein Tropfen hinter dem Schrank, offenes Tierfutter oder Honigtau von Blattläusen an einer Pflanze direkt an der Fassade. Diese Quelle wegzunehmen bringt viele Straßen schon zum Erliegen.
Der Köder kommt direkt an die Straße, in geschlossene Dosen, für Kinder und Haustiere unzugänglich. Die Arbeiterinnen tragen den Wirkstoff selbst ins Nest und füttern die Königin – deshalb bleibt die Straße bewusst intakt und wird nicht besprüht.
Wir zeigen Ihnen die Fugen und Anschlüsse, über die die Tiere hereinkommen: Terrassentürschwelle, Rohrdurchführung, Sockelleiste, Fensterfuge. Das ist der Teil, der langfristig hält.
Bei großen oder hartnäckigen Völkern schauen wir nach zwei bis drei Wochen erneut nach. Gewerbebetriebe bekommen die Maßnahmen dokumentiert, inklusive Lageplan der Köderstellen.
In Wohnhäusern und Betrieben begegnen uns im Wesentlichen sechs Arten. Fünf davon behandeln wir, eine dürfen wir nicht anfassen.
Klein, dunkel, matt. Nistet fast immer draußen: unter Terrassenplatten, in Pflasterfugen, unter Blumentöpfen, im Sockelbereich. Kommt zum Einkaufen ins Haus und verschwindet wieder, wenn Nest und Nahrungsquelle bearbeitet sind. Das ist die überwiegende Mehrheit aller Anrufe – und der günstigste Fall.
Hell- bis rotbraun, unauffällig. Sie legt ihre Nester in morschem und altem Holz an, gern in Balken, Fachwerk und alten Bäumen direkt am Haus. Auffällig wird sie oft erst durch eine Straße, die aus einer Fuge im Innenraum kommt statt von draußen. Hier lohnt der Blick auf Holzfeuchte und Bauteil, nicht nur auf die Küche.
Tiefschwarz und deutlich glänzend, meist in sehr großen Kolonien mit breiten, gut sichtbaren Straßen. Sie baut Nester aus zerkautem Holz, das sie mit einem Pilzgeflecht zusammenhält – dieses „Karton" wächst in Hohlräume, Dämmung und Holzbauteile hinein.
Das ist eine der wenigen Arten, bei denen wirklich Substanz verloren geht. Erkennbar am samtig-schwarzen Glanz und an einem eigentümlich modrig-süßlichen Geruch am Nest.
Die größten heimischen Ameisen, teils über einen Zentimeter. Sie fressen kein Holz, höhlen es aber für ihre Kammern aus – bevorzugt dort, wo es ohnehin feucht oder vorgeschädigt ist: Dachstuhl, Balkenlage, Fachwerk, Schwellen. Hinweis ist grobes, spänchenartiges Bohrmehl. Wo Rossameisen sitzen, ist fast immer auch ein Feuchteproblem, und das gehört mitbehandelt.
Winzig, gelblich-braun, fast durchscheinend, ganzjährig aktiv und ausschließlich in beheizten Gebäuden: Wohnblocks, Kliniken, Pflegeheime, Großküchen, Bäckereien. Sie gilt als Gesundheitsschädling und dringt sogar in verpackte Ware und Verbandsmaterial ein.
Entscheidend: Bei Störung teilt sich das Volk und bildet Tochterkolonien. Wer hier sprüht, verteilt den Befall über das ganze Gebäude. Behandelt wird ausschließlich mit abgestimmten Ködern, gebäudeweit und nicht wohnungsweise.
Die hügelbauenden Waldameisen der Gattung Formica sind besonders geschützt. Ihre Nester dürfen weder zerstört noch die Tiere getötet werden; eine Umsiedlung ist nur mit Ausnahmegenehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde zulässig. Wenn ein solcher Hügel am Grundstücksrand steht, sagen wir das ehrlich und beraten zur Abgrenzung statt zur Bekämpfung.
Angaben zum Artenschutz sind eine allgemeine Orientierung und keine Rechtsberatung. Verbindlich ist die Auskunft der zuständigen unteren Naturschutzbehörde.
Der Punkt, an dem aus einer Lästigkeit ein Bauthema wird, ist meistens gut erkennbar – man muss nur wissen, worauf man schaut.
Ob Holzbauteile durch Rossameisen konstruktiv geschwächt sind, lässt sich nur vor Ort beurteilen. Bei Verdacht an tragenden Bauteilen ziehen wir eine Fachperson für Holzschutz hinzu.
In Gastronomie, Bäckerei, Metzgerei, Lebensmittelhandel und Pflege ist ein Ameisenbefall nicht nur unangenehm, sondern ein dokumentationspflichtiges Thema. Wir arbeiten deshalb im gewerblichen Umfeld anders als im Privathaushalt.
Über offenen Lebensmitteln wird nicht gesprüht. Gearbeitet wird mit gesicherten Köderstellen, die auf einem Lageplan verzeichnet sind, mit festen Kontrollintervallen und einer nachvollziehbaren Dokumentation von Befund, Maßnahme und Wirkung. Genau das ist es, was bei einer Kontrolle verlangt wird – und was ein einzelner Sprühtermin nicht leisten kann.
Ein normaler Fall – Gartenameisen, Nest draußen, eine Straße in die Küche – beginnt bei ca. 89 €. Nach oben bewegt sich der Preis durch die Punkte, die unten stehen, und den verbindlichen Betrag nennen wir erst, wenn wir wissen, welche Art wo sitzt.
Werden Sie hellhörig, wenn Ihnen jemand am Telefon einen Fixpreis nennt, ohne die Art bestimmt zu haben. Bei Ameisen entscheidet genau die über den Aufwand.
Erst einmal selbst versuchen? Im Ratgeber steht, wie Sie der Duftspur zum Nest folgen, warum Spray die Sache verschlimmert und wie ein Köder richtig gesetzt wird.
Zum RatgeberWeil Zimt, Kreide, Essig und Backpulver bestenfalls an einer Stelle abschrecken. Die Straße verlagert sich dann einen halben Meter weiter, das Nest bleibt unberührt und die Königin legt weiter Eier. Erst wenn das Volk im Kern getroffen wird, bleibt die Wohnung dauerhaft frei.
Ein normaler Fall mit Gartenameisen und Nest im Außenbereich beginnt bei ca. 89 €. Teurer wird es, wenn das Nest in Estrich, Dämmung oder Holzbauteilen sitzt, wenn mehrere Wohnungen betroffen sind oder wenn es sich um Pharaoameisen handelt, die gebäudeweit behandelt werden müssen.
Im Gegenteil, das ist genau das gewünschte Bild. Die Tiere holen den Köder ab und tragen ihn ins Nest – dafür muss die Straße stark frequentiert sein. Wischen Sie die Spur in dieser Phase bitte nicht weg und sprühen Sie nicht daneben. Bis der Wirkstoff das ganze Volk erreicht, vergehen einige Tage bis wenige Wochen.
Wir arbeiten mit geschlossenen Köderdosen, die so platziert werden, dass Kinder und Haustiere nicht herankommen – hinter Sockelleisten, unter Geräten, in Fugen. Wo das nicht möglich ist, sagen wir Ihnen genau, welcher Bereich für wie lange gesperrt bleibt.
Bestimmte Arten ja. Die Glänzendschwarze Holzameise baut Kartonnester in Hohlräume und Dämmung, Rossameisen höhlen feuchtes Holz für ihre Kammern aus, und Nester unter Terrassenplatten oder an der Bodenplatte räumen über Jahre Sand aus. Der Klassiker im Garten – die Schwarze Wegameise – richtet dagegen keinen Bauschaden an.
Nein, und das darf auch sonst niemand einfach so. Hügelbauende Waldameisen der Gattung Formica sind besonders geschützt; eine Umsiedlung ist nur mit Ausnahmegenehmigung der zuständigen Naturschutzbehörde möglich. Wir beraten Sie stattdessen, wie Sie Wege, Terrasse und Gebäude abgrenzen.
Sie brauchen mehr als einen Einsatz: eine Befundaufnahme mit Artbestimmung, einen Lageplan der Köder- und Monitoringstellen, festgelegte Kontrollintervalle und eine Dokumentation von Mittel, Menge und Wirkung je Termin. Genau das stellen wir HACCP-tauglich zusammen. Über offenen Lebensmitteln wird bei uns grundsätzlich nicht gesprüht.
Bei baulich bedingtem oder von außen kommendem Befall liegt die Zuständigkeit meist beim Vermieter, bei nachweislich selbst verursachtem Befall eher beim Mieter. Sie bekommen von uns in jedem Fall einen Bekämpfungsnachweis mit Befund, Maßnahme und Datum, den Sie einreichen können. Eine Rechtsberatung ist das nicht – im Streitfall hilft der Mieterverein weiter.
Erst prüfen, ob überhaupt noch etwas frisst. Dann gezielt behandeln.
Asseln sind ein Symptom – wir behandeln sie und suchen die Ursache.
Schaben restlos bekämpfen – hygienisch, diskret und HACCP-konform.
Kostenlose Ersteinschätzung am Telefon. Diskreter Einsatz vor Ort in Ihrer Stadt und der ganzen Region – auf Wunsch noch heute.