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Wühlmäuse

Wühlmausbekämpfung in Tuttlingen & Umgebung

Erst bestimmen, dann bekämpfen – der Maulwurf steht unter Schutz.

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Schädlingsbekämpfer setzt eine Wühlmausfalle in einen geöffneten Gang am Hochbeet

Wenn im Frühjahr plötzlich der junge Apfelbaum schief steht und sich mit der Hand aus der Erde ziehen lässt, war meistens die Schermaus am Werk – im Volksmund Wühlmaus. Sie frisst Wurzeln, Knollen und Rinde und kann einen Obstbaum in einer einzigen Saison ruinieren. Der Schaden ist oft schon da, bevor überhaupt jemand einen Hügel im Rasen bemerkt.

Bevor wir irgendetwas tun, klären wir aber eine Frage: Wühlmaus oder Maulwurf? Der Maulwurf ist besonders geschützt, er darf weder gefangen noch getötet werden – und er frisst keine Wurzeln, sondern Insekten und Würmer. Ich sehe regelmäßig Gärten, in denen monatelang der Falsche bekämpft wurde. Schädlingsschutz24 bestimmt den Verursacher zuerst sauber und geht dann in Tuttlingen und der ganzen Region gezielt gegen die Wühlmaus vor.

Typische Anzeichen für Wühlmäuse

  • Pflanzen welken oder lassen sich ohne Widerstand aus dem Boden ziehen
  • Abgenagte Wurzeln, Knollen und Rinde an jungen Obstbäumen unter der Erde
  • Flache, längliche Erdhaufen mit Pflanzenresten – der Auswurf liegt seitlich
  • Ovale, breiter als hohe Gänge dicht unter der Oberfläche
  • Angefressene Zwiebeln, Sellerie, Möhren oder Kartoffeln im Beet
  • Gänge bleiben nach dem Öffnen zugeschoben – die Tiere reagieren auf Licht und Zug

Warum schnelles Handeln wichtig ist

Der Schaden ist in erster Linie wirtschaftlich und trifft Gärten, Streuobstwiesen und Baumschulen hart. Eine einzige Schermaus ringelt in einem Winter die Wurzeln mehrerer junger Bäume, und der Ausfall fällt erst auf, wenn der Baum nicht mehr austreibt. Nachpflanzen kostet nicht nur Geld, sondern auch Jahre. Hinzu kommt, dass sich Wühlmäuse schnell vermehren und ein Revier nach erfolgreicher Bekämpfung rasch wieder besetzt wird, wenn die Fläche attraktiv bleibt. Wer erst reagiert, wenn der Befall flächig ist, kämpft deutlich länger.

So gehen wir vor

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    Verursacher sicher bestimmen

    Anhand von Gangform, Erdauswurf und Fraßbild klären wir, ob Wühlmaus, Maulwurf oder Feldmaus vorliegt. Beim Maulwurf endet unsere Bekämpfung sofort – er ist geschützt, hier beraten wir nur zu Vergrämung.

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    Gangsystem kartieren

    Wir öffnen Probestellen und finden die aktiv befahrenen Hauptgänge. Nur dort wirkt eine Bekämpfung.

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    Fachgerechte Bekämpfung

    Wir setzen zugelassene Verfahren an den Hauptgängen ein, sauber platziert und für Haustiere und Kinder unzugänglich. Wirksamkeit hängt fast vollständig an der richtigen Platzierung.

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    Nachkontrolle & Schutz

    Wir prüfen den Erfolg nach und beraten zu Wurzelschutzkörben und Drahtgittern, damit Neupflanzungen nicht wieder zum Futter werden.

So beugen Sie vor

  • Junge Obstbäume nur mit unverzinktem Draht-Wurzelschutzkorb pflanzen
  • Beete und Hochbeete nach unten mit engmaschigem Draht abschirmen
  • Wiesen und Ränder kurz halten – Deckung macht die Fläche attraktiv
  • Kompost geschlossen halten und nicht direkt neben Obstgehölzen anlegen
  • Gänge im Frühjahr regelmäßig kontrollieren, solange der Bestand klein ist
  • Greifvogelstangen aufstellen – natürliche Feinde entlasten die Fläche spürbar
FAQ

Häufige Fragen zur Wühlmausbekämpfung

Wie unterscheide ich Wühlmaus und Maulwurf?

Der Maulwurfshügel ist rund und locker, der Auswurf sitzt mittig, der Gang darunter ist rund. Bei der Wühlmaus liegt der Auswurf seitlich, der Hügel ist flacher und enthält oft Wurzelreste, der Gang ist oval und breiter als hoch. Und der entscheidende Punkt: Wer angefressene Wurzeln findet, hat eine Wühlmaus – der Maulwurf frisst keine Pflanzen.

Darf man einen Maulwurf bekämpfen?

Nein. Der Maulwurf ist besonders geschützt, er darf weder gefangen noch getötet werden. Erlaubt sind nur schonende Vergrämungsmaßnahmen. Wir sagen Ihnen, was zulässig ist – eine Rechtsberatung ist das nicht.

Helfen Ultraschall oder Buttersäure gegen Wühlmäuse?

Nach meiner Erfahrung höchstens kurz. Die Tiere gewöhnen sich an Dauerreize und verlegen ihre Gänge ein paar Meter weiter. Bei kleinen Beeten kann das reichen, bei einer Streuobstwiese nicht.

Wann ist der beste Zeitpunkt für die Bekämpfung?

Spätwinter und zeitiges Frühjahr, bevor die Vermehrung startet und solange die Gänge gut auffindbar sind. Im Herbst lohnt sich eine zweite Runde vor der Winterruhe.

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